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METAStadt Wien: Geschichte, Bedeutung & Veranstaltungen 2026

Freddie Edward Morgan Davies • 2026-07-19 • Gepruft von Hannah Fischer

Aus einem stillgelegten Industriehof im 22. Bezirk ist ein Hotspot für nationale und internationale Acts geworden – die METAStadt Wien verbindet rohe Backstein-Architektur mit moderner Event-Technik. Seit 2019 bespielt die Location den ehemaligen Industriehof Stadlau, 2026 startet dort eine feste Open-Air-Saison, die das Areal für zehn Jahre als Freiluftspielstätte etabliert.

Bekannt als: Event-Location in Wien ·
Fläche: ca. 40.000 m² ·
Betrieb seit: 2019 (Open Air ab 2026 für 10 Jahre fixiert) ·
Kapazität Open Air: bis zu 12.000 Besucher

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Ob der Architekturbegriff „Metastadt“ direkt auf diese Location angewandt wird
  • Genaue Innenkapazitäten – keine öffentlich dokumentierten Zahlen
  • Ob langfristige Ausbaupläne über 2036 hinaus bestehen
3Zeitleisten-Signal
  • 19. Jh.: Errichtung als Industriehof (METAStadt Open Air – Hintergrund)
  • 2018: Umbau zur Eventlocation (METAStadt Open Air – Historie)
  • 2026: Erste Open-Air-Saison startet (Stadt Wien – Open-Air-Termine)
4Wie es weitergeht

Fünf zentrale Fakten zur METAStadt auf einen Blick:

Merkmal Wert
Adresse Dr.-Otto-Neurath-Gasse 3, 1220 Wien (Stadt Wien – Veranstaltungsportal)
Betreiber METAStadt GmbH (METAStadt Open Air – Impressum)
Gründung 2019 (eventfinder.at – Veranstaltungsort)
Gesamtfläche ca. 40.000 m²
Open-Air-Kapazität bis zu 12.000 Besucher (laut METAStadt Open Air – englische Seite)
Frühere Nutzung Industriehof Stadlau (Kesselhaus, Werkstätten, 19. Jh.) (METAStadt Open Air – Hintergrund)
Open-Air-Fixierung 2026 bis 2036 (METAStadt Open Air – Zukunftspläne)
Nächste bekannte Veranstaltung Bibiza live am 24. Juli 2026 (METAStadt Open Air – Line-up)

Welche Stadt ist eine Metastadt?

Definition im Städtebau

Im städtebaulichen Kontext bezeichnet der Begriff „Metastadt“ eine vernetzte urbane Einheit – eine „Stadt der Städte“. Die Encyclopaedia Britannica definiert eine Metacity als global vernetzte Großstadt, die als Knotenpunkt für internationale Finanz-, Medien- und Kulturströme fungiert (Britannica – Metacity-Definition). Wien selbst ist ein Beispiel: Als Hauptstadt Österreichs mit rund zwei Millionen Einwohnern und einer hohen Dichte an internationalen Organisationen erfüllt die Stadt viele Kriterien einer Metacity.

Unterschied zur Megacity

Wichtig ist die Abgrenzung zur Megacity: Darunter versteht man eine Stadt mit deutlich mehr als zehn Millionen Einwohnern – etwa New York, Tokio oder Shanghai. Die METAStadt in Wien hingegen ist keine Stadt, sondern eine konkrete Event-Location, die ihren Namen vom Konzept der Vernetzung ableitet. Der offizielle Betreiber beschreibt sie als „Event-Location mit einzigartiger Vielfältigkeit“ (METAStadt Open Air – Selbstbeschreibung).

Das Fazit

Wien ist eine Metacity im globalen Sinne, die METAStadt dagegen ein konkreter Ort. Der Name spielt mit dem Begriff, ohne selbst eine Stadt zu sein – ein Marketingcoup, der die Location international positioniert.

Die METAStadt Wien profitiert von diesem Begriff, ohne ihn vollständig zu erfüllen – ein bewusster Marketing-Schachzug.

Was bedeutet METAStadt?

Bedeutung als Event-Location

Die METAStadt in Wien ist eine Veranstaltungshalle und Open-Air-Fläche im 22. Bezirk. Auf der offiziellen Website heißt es: „Einmalige Vielfältigkeit. Firmenevents, Kongresse oder private Feiern“ (METAStadt Open Air – Leistungen). Das Areal umfasst ein denkmalgeschütztes Kesselhaus aus Backstein sowie moderne Eventräume. 2026 kommt eine Open-Air-Bühne für bis zu 12.000 Besucher hinzu.

Bedeutung im architektonischen Kontext

In der Architekturtheorie bezeichnet „Metastadt“ manchmal eine Überbauung – eine „Stadt über der Stadt“ wie etwa die Metastadt-Studie von Walter Jonas aus den 1960er Jahren. Dieser Begriff ist jedoch nicht mit der Wiener Location identisch. Vielmehr hat sich der Name aus dem Konzept der Metacity abgeleitet, das eine global vernetzte Großstadt beschreibt (Britannica – Metacity). Die METAStadt Wien nutzt diese Assoziation, um sich als internationalen Veranstaltungsort zu positionieren.

Was war die METAStadt früher?

Industriehof Stadlau – Geschichte

Vor dem Umbau zur Eventlocation befand sich auf dem Gelände der Industriehof Stadlau. Errichtet im 19. Jahrhundert, diente die Anlage als Produktionsstätte für die Metallverarbeitung. Die Backsteinbauten und das markante Kesselhaus zeugen noch heute von der industriellen Vergangenheit (METAStadt Open Air – Geschichte).

Kesselhaus und Backsteinarchitektur

Das Herzstück der Anlage ist das Kesselhaus mit seinem charakteristischen Schlot. Diese Industrie-Architektur blieb beim Umbau erhalten und verleiht der METAStadt ihren besonderen Charme. Der Kontrast zwischen rohem Backstein und moderner Veranstaltungstechnik ist ein bewusst eingesetztes Stilmittel (eventfinder.at – Beschreibung).

Warum das wichtig ist

Die Umnutzung eines Industriedenkmals zur Event-Location folgt einem Trend, der in Wien immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die METAStadt zeigt, wie sich historische Bausubstanz wirtschaftlich und kulturell neu beleben lässt – ein Modell, das auch für andere Städte Vorbild sein könnte.

Der Erhalt des Kesselhauses unterscheidet die METAStadt von reinen Zweckbauten und schafft eine authentische Atmosphäre.

Wie groß ist die METAStadt?

Fläche und Kapazität

Die METAStadt erstreckt sich über rund 40.000 Quadratmeter. Die Innenräume – insbesondere das Kesselhaus – bieten Platz für mehrere hundert Gäste bei Konzerten und Kongressen. Für das Open-Air-Areal ab 2026 wird eine Besucherkapazität von bis zu 12.000 Personen angegeben (METAStadt Open Air – technische Daten).

Open-Air-Areal

Von Juli bis August 2026 finden auf dem Gelände erstmals Open-Air-Konzerte statt. Acht Abende sind bisher bestätigt, darunter Marilyn Manson (21. Juli), Bibiza (24. Juli) und Deftones (16. August) (METAStadt Open Air – Line-up). Die Stadt Wien hat die Nutzung als Open-Air-Location bis 2036 genehmigt (Stadt Wien – Veranstaltungsportal).

Der Ausblick

Mit 40.000 m² Fläche und einer Kapazität von bis zu 12.000 Besuchern gehört die METAStadt zu den größten temporären Open-Air-Arealen Wiens. Das schafft eine neue Option für Veranstalter, die bisher auf die Stadthalle oder die Donauinsel angewiesen waren.

Die langfristige Fixierung bis 2036 hebt die METAStadt von anderen temporären Open-Air-Standorten in Wien ab.

Was sind Metastädte?

Städtebaulicher Begriff

Der Begriff „Metastadt“ leitet sich vom griechischen meta („über“, „jenseits“) ab. In der Stadtforschung bezeichnet er eine hochvernetzte urbane Struktur, die über administrative Grenzen hinauswächst. Die Encyclopaedia Britannica führt den Begriff Metacity als Synonym für eine Weltstadt, die globale Funktionen bündelt (Britannica – Metacity).

Metastadt vs. Megacity

Anders als eine Megacity (reine Einwohnerzahl >10 Mio.) betont der Metastadt-Begriff die Vernetzung und die überregionale Bedeutung. Ein Beispiel wäre Singapur: eine Stadt mit etwa 5,6 Millionen Einwohnern, die jedoch als globales Finanz- und Handelszentrum fungiert. Wien zählt ebenfalls zu den Metacities, während die METAStadt als Event-Location nur den Namen trägt.

Zeitleiste: Entwicklung von der Fabrik zur Bühne

  • 19. Jahrhundert: Errichtung des Industriehofs Stadlau als Produktionsstätte (METAStadt Open Air – Geschichte)
  • Frühes 20. Jahrhundert: Betrieb als Kesselhaus und Werkstatt (METAStadt Open Air – Geschichte)
  • 2018: Beginn der Umbaumaßnahmen zur Event-Location (METAStadt Open Air – Umbau)
  • 2019: Eröffnung der METAStadt Wien (eventfinder.at – Veranstaltungsort)
  • 2026: Fixierung als Open-Air-Location für zehn Jahre (Stadt Wien – Veranstaltungsportal)
Der Wendepunkt

Die Fixierung als Open-Air-Location bis 2036 gibt Veranstaltern Planungssicherheit – ein seltenes Angebot in Wien, wo temporäre Freiluftspielstätten meist nur für eine Saison genehmigt werden.

Die Entwicklung von der Fabrik zur Bühne zeigt, wie sich Wiener Industriebrachen zu Kulturstätten wandeln.

Faktencheck: Was ist gesichert, was bleibt offen?

Bestätigte Fakten

  • METAStadt befindet sich im 22. Wiener Gemeindebezirk (Stadlau) (Stadt Wien)
  • Der Standort war früher ein Industriehof (Kesselhaus) (METAStadt Open Air)
  • Ab 2026 werden dort für zehn Jahre Open-Air-Konzerte stattfinden (Stadt Wien)

Was unklar ist

  • Ob der Begriff „Metastadt“ in der Architekturtheorie direkt auf diese Location angewandt wird
  • Die genauen Kapazitäten für Innenveranstaltungen sind nicht öffentlich dokumentiert
  • Ob es Pläne für einen weiteren Ausbau gibt

Die Transparenz der Betreiber ist hoch, aber einige Details wie Innenkapazitäten bleiben bewusst vage.

Stimmen zur METAStadt

„Einmalige Vielfältigkeit. Firmenevents, Kongresse oder private Feiern.“

– METAStadt GmbH, offizielle Website (metastadtopenairs.com)

„A metacity is a global city that acts as a hub for international finance, media, and culture.“

– Encyclopaedia Britannica, Definition (britannica.com)

Die Kombination aus historischem Zitat und aktueller Event-Planung unterstreicht den Wandel des Areals.

Für Veranstalter in Österreich bedeutet die Entwicklung der METAStadt eine echte Bereicherung: Die Kombination aus historischem Ambiente und moderner Open-Air-Infrastruktur schafft eine neue Option für Konzerte, Festivals und Firmenevents. Wer schon 2026 dabei sein möchte, sollte sich frühzeitig um Tickets oder Buchungsanfragen kümmern – die ersten Termine sind bereits ausverkauft oder stark nachgefragt.

Häufig gestellte Fragen

Wo genau liegt die METAStadt in Wien?

Die METAStadt befindet sich in 1220 Wien, Dr.-Otto-Neurath-Gasse 3, im Bezirk Donaustadt/Stadlau. Die Adresse ist identisch mit dem ehemaligen Industriehof Stadlau (Stadt Wien – Veranstaltungsportal).

Kann man die METAStadt für private Feiern mieten?

Ja, die METAStadt bietet Räumlichkeiten für Firmenevents, Kongresse und private Feiern. Die Buchung erfolgt über die Betreibergesellschaft METAStadt GmbH (METAStadt Open Air – Kontakt).

Welche Architekturmerkmale hat die METAStadt?

Das Gelände besticht durch ein historisches Kesselhaus aus Backstein mit einem markanten Schlot. Die Industrie-Architektur aus dem 19. Jahrhundert wurde bei der Umwandlung zur Event-Location weitgehend erhalten und mit moderner Veranstaltungstechnik kombiniert (eventfinder.at – Beschreibung).

Gibt es eine Altersbeschränkung für Open-Air-Veranstaltungen?

Das hängt von der jeweiligen Veranstaltung ab. Bei Konzerten mit freiem Eintritt oder ab 18 Jahren wird dies auf der Ticketseite angegeben. Für die Open-Air-Saison 2026 sollten Besucher die Angaben der Veranstalter prüfen (METAStadt Open Air – Programm).

Wie erreicht man die METAStadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln?

Die METAStadt liegt in der Nähe der U-Bahn-Station Stadlau (U2) sowie der S-Bahn-Haltestelle Wien Stadlau. Von dort sind es etwa zehn Minuten Fußweg. Die genaue Anreisebeschreibung ist auf der Website der Location zu finden (METAStadt Open Air – Anreise).

Welche Kosten fallen für die Anmietung der Location an?

Die Mietpreise sind nicht öffentlich einsehbar. Interessenten können über das Kontaktformular auf metastadtopenairs.com ein individuelles Angebot anfordern (METAStadt Open Air – Kontakt).

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Freddie Edward Morgan Davies

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Freddie Edward Morgan Davies

Die Berichterstattung wird fortlaufend mit transparenter Quellenprüfung aktualisiert.